- Nationalität
- Schweizerisch
- Geboren
- 29.02.1948
Martin Suter, geboren am 29. Februar 1948 in Zürich, ist ein renommierter Schweizer Schriftsteller und Kolumnist. Seine Karriere begann in den 1960er Jahren in der Werbebranche: Nach einer Ausbildung zum Werbetexter bei der Agentur GGK in Basel wurde er mit 26 Jahren Creative Director und gründete später die Agentur Stalder & Suter. Parallel schrieb er Reportagen für Geo und Drehbücher für Film und Fernsehen.
Seit 1991 widmet er sich ausschließlich dem Schreiben. Sein Debütroman Small World (1997) markierte den Durchbruch, gefolgt von der 'neurologischen Trilogie' mit Die dunkle Seite des Mondes (2000) und Ein perfekter Freund (2002). Bekannte Werke umfassen Der Teufel von Mailand (2007, Friedrich-Glauser-Preis), die Allmen-Krimiserie sowie Kolumnen wie 'Business Class' und 'Richtig Leben mit Geri Weibel'. Weitere Erfolge sind Lila, Lila (2004), Der letzte Weynfeldt (2008) und Montecristo (2015).
In seinen satirischen, spannungsgeladenen Romanen thematisiert Suter Identitätskrisen, Managerkultur und moralische Grauzonen. Ein expliziter LGBT-Bezug ist in seinen Werken nicht prominent, doch seine nuancierten Charakterstudien bieten oft Raum für vielfältige Interpretationen. Suter lebt in Zürich und ist für seine präzise, ironische Sprache gefeiert.