Megan Milks stammt aus Virginia, lebt heute in Brooklyn und identifiziert sich als nichtbinär, im Englischen werden dafür die Pronomen they/them verwendet. Milks schreibt literarische Prosa, die surreale und fantastische Elemente mit Themen wie Identität, psychischer Gesundheit, Geschlecht und Sexualität verbindet, oft mit einer Prise trockenem Humor und einer Vorliebe für ungewöhnliche Erzählformen.
Bekannt wurde Milks unter anderem mit einem Debütroman über eine Jugendliche, die sich zwischen Essstörung und eigener Identität zurechtfinden muss, sowie mit einer für einen Lambda Literary Award nominierten Kurzgeschichtensammlung. Neben der eigenen Prosa hat Milks Sammelbände mitherausgegeben, etwa zum Thema Asexualität, und an US-amerikanischen Hochschulen Creative Writing unterrichtet.