- Genre
- Essays, Memoir
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Seiten
- 336
- ISBN
- 9781558613584
In „Mega Milk" verbindet die nichtbinäre Autorin Megan Milks in einer Sammlung pointierter, oft komischer und zugleich verstörender Essays scheinbar Entlegenes: die US-amerikanische Milchindustrie, Kuhzucht und Bullensamenhandel mit den eigenen Erfahrungen als transmaskuline Person in einem zunehmend rechten politischen Klima. Ausgehend von der eigenen Familiengeschichte auf einer kleinen Milchfarm in Virginia zieht Milks Verbindungen zwischen menschlicher Laktation, Körperpolitik, weißer Vorherrschaft, Klimawandel und queerer Einsamkeit. Zwischen Erinnerung, Recherche-Reportage und Gesellschaftskritik entsteht ein assoziatives Porträt von Familie, Fluidität und Zugehörigkeit, das private Verletzlichkeit mit einer scharfen Analyse von Agrarindustrie und Genderpolitik verknüpft. Milks, bereits bekannt für die Storysammlung „Slug and Other Stories" und den Roman „Margaret and the Mystery of the Missing Body", gilt als eine der originellsten Stimmen der aktuellen queeren US-Essayistik.
Queerer Bezug: Die nichtbinäre, transmaskuline Autorin verwebt in den Essays ihre eigene queere/transmaskuline Identität und Erfahrung mit Familiengeschichte, Körperpolitik und der US-Milchindustrie.