Philipp W. Wilhelm stammt aus Niederbayern und lebt mit seinem Mann in München. Rund siebzehn Jahre lang stand er als freier Schauspieler auf der Bühne, vor allem im Musical, bevor er hinter die Kamera wechselte und in der Fernsehproduktion arbeitet.
Unter dem Namen Kyndzkopf schreibt er introspektive Prosa, satirische Kurztexte und lyrische Stücke. Sein autofiktionaler Debütroman „Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken“ erzählt von Johannes, der bei einer Aufführung der Rocky Horror Show unvermittelt in seine Kindheit in einem bayerischen Dorf zurückversetzt wird.
Der Roman verhandelt Johannes' Coming-out und sein Verhältnis zur eigenen Familie – nah an Wilhelms eigener Biografie, ohne mit ihr identisch zu sein. Der Rocky Horror Show kommt darin eine besondere Bedeutung zu: Sie zieht sich als kultureller Fixpunkt durch Johannes' gesamtes Leben.