Autofiktionaler Debütroman über das langsame Erkennen queerer Identität in einer niederbayerischen Kindheit der 80er-Jahre.
Johannes Eisner sitzt 2015 bei einer Aufführung der "Rocky Horror Show", als ihn eine Erinnerungswelle zurück in seine Kindheit im ländlichen Niederbayern der Achtzigerjahre reißt. Zwischen Freibadbesuchen, Spielzeug und heimlichen Treffen entsteht langsam ein anderes Wissen über sich selbst – kein lauter Coming-out-Moment, sondern ein leises, tastendes Erkennen.
Philipp W. Wilhelm erzählt in seinem autofiktionalen Debütroman von einer behütet wirkenden, tatsächlich aber dysfunktionalen Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegschaut. Der Autor, siebzehn Jahre lang Schauspieler, bevor er 2019 zur Filmproduktion wechselte, veröffentlicht auch unter dem Pseudonym KYNDZKOPF. "Rosa ist die Welt mit tiefblauen Flecken" erschien im Mai 2026 bei BoD.
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