Thomas Brussig

Nationalität
Deutsch
Geboren
01.01.1964

Thomas Brussig, geboren 1964 in Berlin, ist einer der prominentesten deutschen Autoren der Nachwendezeit. Sein literarischer Durchbruch gelang ihm 1995 mit dem satirischen Roman Helden wie wir, der die Absurditäten des DDR-Alltags auf pointierte Weise beleuchtet und einen autobiografisch gefärbten Blick auf das Leben unter dem Sozialismus wirft. Weitere Erfolge folgten mit Am kürzeren Ende der Sonnenallee (1999), das von Leander Haussmann erfolgreich verfilmt wurde und die jugendliche Lebenslust in der DDR einfängt.

Brussigs Werke zeichnen sich durch humorvolle, oft ironische Darstellungen ostdeutscher Realitäten aus. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen auch Wie es leuchtet und Leben bis Männer. Obwohl in seinen Texten queere Themen nicht zentral sind, thematisiert er in einigen Werken wie Leben bis Männer Männlichkeitsbilder und Beziehungen mit subtiler Sensibilität, was in der LGBT-Leserschaft Resonanz findet. Brussig lebt und arbeitet in Berlin und prägt die deutsche Gegenwartsliteratur nachhaltig.

Bücher