Vladimir Nabokov

Nationalität
Russisch-amerikanisch
Geboren
23.04.1899

Vladimir Nabokov, geboren am 23. April 1899 in Sankt Petersburg, war ein russisch-amerikanischer Schriftsteller, dessen Leben von Exil und künstlerischer Vielseitigkeit geprägt war. Aus wohlhabender aristokratischer Familie stammend, floh er 1917 vor der Oktoberrevolution nach Westeuropa. In Berlin und Paris schrieb er unter dem Pseudonym W. Sirin russischsprachige Werke wie Maschenka und Die Gabe, die bei Exilrussen Beachtung fanden. 1940 emigrierte er in die USA, wo er als Professor an der Cornell University lehrte, Schmetterlinge erforschte und ins Englische wechselte.

Sein Durchbruch gelang 1955 mit dem kontroversen Roman Lolita, einem Bestseller, der ihm Weltruhm und finanzielle Unabhängigkeit brachte. Weitere bekannte Werke sind Blassfeuer und Ada. Nabokov, der 1945 die US-Staatsbürgerschaft annahm, verbrachte seine letzten Jahre mit Frau Véra in Montreux. Ein direkter LGBT-Bezug findet sich in seinen Werken nicht prominent, wenngleich Lolita Themen sexueller Obsessionen thematisiert. Er starb am 2. Juli 1977 in Lausanne.

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