Seit seinem siebten Lebensjahr glaubt Christian, unter einem Fluch zu stehen. Er liest dessen Zeichen überall: in den welkenden Pflanzen seiner bettlägerigen Mutter, in der Entfremdung von seinem Bruder, in den schnellen Fäusten und dem glasigen Blick seines Vaters. Es ist Anfang der 1990er Jahre in Stockton, Kalifornien, als die Familie Christian beim Schlafwandeln in der Küche findet – der Beginn eines Fluchs, den eine Tante über ihn gebracht haben soll.
Um Christian und die Familie zu retten, wendet sich die Familie an eine Curandera, die Erlösung verspricht – zu einem Preis, den Christian sich lieber erspart hätte. A. M. Sosa erzählt in seinem Debütroman von Selbstfindung im Schatten von Gewalt, psychischer Erkrankung und einem familiären Erbe, das sich nicht einfach abschütteln lässt.
Der Roman verbindet dabei mexikanisch-amerikanische Volksglauben-Tradition mit der ungeschönten Schilderung eines Aufwachsens, das keine einfachen Antworten kennt.
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