„Becoming a Man“ ist eine zentrale Autobiografie des schwulen Autors Paul Monette über sein Coming-out und die innere Auseinandersetzung mit Homosexualität in einer homophoben Gesellschaft. Es wurde mit dem Lambda Literary Award ausgezeichnet und ist ein Meilenstein der LGBT-Literatur.
„Becoming a Man“ von Paul Monette ist eine eindringliche Autobiografie, in der der Autor sein Coming-out als schwuler Mann nachzeichnet. Monette beschreibt detailliert seine Kindheit in den 1950er Jahren in einer konservativen amerikanischen Vorstadt, wo er seine Homosexualität früh spürte, sie jedoch jahrelang unterdrückte. Er schildert seine gescheiterten heterosexuellen Beziehungen, innere Konflikte und die schmerzhafte Suche nach Identität, bis er in den 1970er Jahren endlich sein wahres Ich annimmt und eine erfüllende Partnerschaft mit seinem Lebensgefährten Roger findet.
Der starke LGBT-Bezug liegt in der schonungslosen Darstellung von Homophobie, gesellschaftlichem Druck und dem befreienden Akt des Coming-out. Das Buch gewann 1993 den Lambda Literary Award und gilt als Meilenstein der schwulen Literatur. Es beleuchtet nicht nur persönliches Leid, sondern auch die transformative Kraft der Selbstakzeptanz und Liebe in einer feindlichen Welt, was es zu einem zeitlosen Zeugnis für die queere Community macht.
Mehr aus Memoiren
Autor spricht offen über sein Coming-out und seine queere Identität
Zweiter Teil einer autobiografischen Romanduologie über Coming-out, Politisierung und ein Leben zwischen mehreren Kontin...
Die nichtbinäre, transmaskuline Autorin verwebt in den Essays ihre eigene queere/transmaskuline Identität und Erfahrung...
Wahre Geschichte eines lesbischen Paares im ländlichen Vermont des frühen 19. Jahrhunderts.