Das Buch porträtiert sensibel die erste homosexuelle Liebe zwischen dem Teenager Elio und dem älteren Oliver und gilt als moderner Klassiker queerer Literatur. Es beleuchtet Coming-of-Age-Themen und die Entdeckung der eigenen Sexualität in einer schwulen Beziehung.
„Ruf mich bei deinem Namen“ von André Aciman ist eine sinnliche und intensive Erzählung über die erste große Liebe des 17-jährigen Elio. Im Sommer 1983 an der italienischen Riviera trifft Elio auf den 24-jährigen Amerikaner Oliver, der als Gastdozent bei Elios Familie untergebracht ist. Was als scheinbar lockere Bekanntschaft beginnt, entwickelt sich zu einer leidenschaftlichen Beziehung, geprägt von Verlangen, Schüchternheit und intensiven emotionalen Höhen und Tiefen. Die beiden Männer erkunden ihre Gefühle in einem Spiel aus Annäherung und Zurückhaltung, das von der Schönheit der Umgebung und der Sommersonne unterstrichen wird.
Der **LGBT-Bezug** liegt in der zarten Darstellung einer homosexuellen Coming-of-Age-Geschichte, die die Entdeckung der eigenen Sexualität und die Intimität zwischen zwei Männern feinfühlig beleuchtet. Das Buch gewann durch die Oscar-prämierte Verfilmung mit Timothée Chalamet und Armie Hammer weltweite Bekanntheit und wird als moderner Klassiker queerer Literatur gefeiert. Es thematisiert universelle Motive wie Verliebtheit, Verlust und Erinnerung auf poetische Weise und bleibt ein Meilenstein für die Sichtbarkeit schwuler Liebe.
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