Das Buch thematisiert lesbische Beziehungen zentral durch die Malerin Alice, die sich leidenschaftlich in die sexuell ambivalenten Maude verliebt, inklusive expliziter lesbischer Sexszenen. Es wird in der LGBT-Community für seine authentische Darstellung queerer Liebe und Identität gefeiert.
„Carry the One“ von Carol Anshaw ist ein eindringliches Familiendrama, das mit einer chaotischen Hochzeit von Carmen und Matt beginnt. Inmitten von Alkohol, Drogen und wilden sexuellen Eskapaden, darunter leidenschaftlicher lesbischer Sex, verursacht Nicks stark bekiffte Freundin Olivia einen Autounfall, bei dem die zehnjährige Casey stirbt. Dieser tragische Vorfall prägt das Leben der Geschwister Carmen, Alice und Nick sowie ihrer Mitfahrer über die nächsten 25 Jahre.
Die lesbische Künstlerin Alice verliebt sich hoffnungslos in Maude, die sexuell ambivalent ist und mit ihrer eigenen Identität ringt. Ihre Beziehung bleibt unerfüllt und qualvoll, was die queere Dimension des Romans vertieft. Anshaw erforscht meisterhaft Schuld, Sucht, Liebe und Verlust, zeigt, wie der Unfall die Figuren zu einer untrennbaren Einheit schmiedet: „Wenn man uns addiert, muss man immer die Eins mittragen.“ Das Buch fasziniert durch nuancierte Charaktere und realistische Darstellung von Beziehungen, einschließlich lesbischer Erotik, und wurde in der LGBT-Community hochgelobt.
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