Queere Latinx-Identität und Männlichkeit im Grenzgebiet El Paso/Mexiko als zentrales Thema der Gedichte.
Eduardo Martínez-Leyva erzählt in „Cowboy Park" in Gedichten von seiner Kindheit und Jugend in El Paso, Texas, direkt an der Grenze zu Mexiko. Der Gedichtband verhandelt queere Latinx-Identität, Männlichkeit und die Mythologie des amerikanischen Cowboys neu – nicht als Verklärung, sondern als Material, das der Autor auseinandernimmt und neu zusammensetzt.
Die Grenzregion ist in diesen Texten kein bloßer Schauplatz, sondern eine eigene Erfahrungsform: Zugehörigkeit wird hier ständig neu verhandelt, zwischen zwei Ländern, zwei Sprachen und den engen Vorstellungen davon, wie ein junger schwuler Mann in dieser Welt zu sein hat. Der Band gewann den Felix Pollak Prize in Poetry und erschien in der Wisconsin Poetry Series – einer Reihe, die sich seit Jahrzehnten der zeitgenössischen amerikanischen Lyrik widmet.
Autor
Mehr aus Lyrik
Erscheint bei Querverlag, Deutschlands erstem lesbisch-schwulen Buchverlag, mit Beiträgen mehrerer queerer Lyriker:innen...
Lambda-Literary-Finalist 2026 (Gay Poetry), queere Perspektive auf Kolonialismus und Migration
Die queere puerto-ricanische Protagonistin Vale entwickelt eine zaghafte Schwärmerei für ihre Rivalin Myrka.
Trans Hauptfigur/-erzählstimme im Zentrum; Lambda Literary Award Finalist 2026 (Transgender Poetry).