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Das Parfum

Das Parfum
Buch · Roman
1985 · 320 Seiten

Das Parfum hat keinen expliziten LGBT-Bezug, da Grenouilles Besessenheit sich auf den Duft junger Mädchen richtet. Es wird jedoch in queeren Lesarten wegen der Themen Identitätskonstruktion durch Duft und sinnlicher Wahrnehmung jenseits von Geschlechterklischees diskutiert.

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Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders von Patrick Süskind, erstmals 1985 veröffentlicht, erzählt die faszinierende und makabre Lebensgeschichte von Jean-Baptiste Grenouille. Geboren 1738 in den Fischmärkten von Paris als armes Findelkind ohne eigenen Geruch, entwickelt er einen übermenschlichen Geruchssinn. Grenouille, ein emotional entfremdeter Außenseiter, widmet sein Leben der Jagd nach dem perfekten Duft. Er steigt in die Welt der Parfümerie ein, arbeitet für den Meister Baldini und tötet schließlich Dutzende junger Mädchen, um ihren einzigartigen Duft zu extrahieren und ein ultimatives Parfum zu schaffen, das absolute Macht über Menschenherzen verleiht.

Der Roman thematisiert die Sinneswelt des 18. Jahrhunderts, Obsession und die dunkle Seite der menschlichen Natur. Ein direkter LGBT-Bezug fehlt; Grenouilles Faszination gilt ausschließlich dem reinen Duft jungfräulicher Mädchen, interpretiert als verzerrte, einseitige Form der Liebe. Dennoch wird das Werk in queeren Kontexten diskutiert, da Grenouilles geruchliche Besessenheit und Identitätskonstruktion durch Parfums Assoziationen zu Geschlechter- und Körperwahrnehmung wecken. Süskinds postmoderne Erzählung revolutionierte die Literatur und wurde zum Weltbestseller, der Gerüche als Metapher für Anziehung und Abstoßung nutzt.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 1985
Seiten 320
ISBN 9783257261509

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