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Die Erfindung der Flügel

Die Erfindung der Flügel
Buch · Roman
2014 · 496 Seiten

Der Roman zeigt eine intensive weibliche Freundschaft mit Elementen emotionaler Intimität zwischen Sarah und Hetty, die in einer repressiven Gesellschaft queere Nuancen von weiblicher Nähe und Unabhängigkeit andeutet. Er feiert den Mut von Frauen, gesellschaftliche Normen zu überwinden.

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"Die Erfindung der Flügel" von Sue Monk Kidd ist ein berührender historischer Roman, der im Charleston des frühen 19. Jahrhunderts spielt. Die elfjährige Sarah Grimké, Tochter reicher Gutsbesitzer, erhält zur Geburtstagsfeier die zehnjährige Sklavin Hetty "Handful" als Geschenk. Wider den elterlichen Willen lehrt Sarah das Mädchen Lesen und Schreiben, was eine tiefe Freundschaft zwischen den unterschiedlichen Welten entstehen lässt. Über drei Jahrzehnte kämpfen beide Frauen gegen die Fesseln der Sklaverei, patriarchalen Normen und gesellschaftlicher Konventionen. Sarah entdeckt ihre Berufung als Abolitionistin und Frauenrechtlerin unter den Quäkern, während Hetty nach Freiheit strebt, inspiriert von ihrer Mutter Charlottes Quiltkunst und Geschichten von einstigen Flügeln.

Der Roman beleuchtet die enge, fast schwesterliche Bindung zwischen Sarah und Hetty, die trotz aller Barrieren eine intensive emotionale Nähe aufweist. Obwohl kein expliziter lesbischer Bezug vorliegt, thematisiert die Geschichte queere Aspekte weiblicher Intimität und Unabhängigkeit in einer repressiven Ära. Er unterstreicht die Bedeutung historischer Vorbilder wie der Grimké-Schwestern für den Kampf um Gleichberechtigung und hebt die Kraft weiblicher Solidarität hervor.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 2014
Seiten 496
ISBN 9783442714674

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