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Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
Buch · Roman
1906 · 150 Seiten

Der Roman behandelt homoerotische Spannungen und sexuelle Ambivalenz zwischen den männlichen Schülern, insbesondere in der komplexen Beziehung zwischen Törleß und Basini, die über reine Täter-Opfer-Dynamiken hinausgeht.

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Robert Musils Debütroman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" erzählt die Geschichte eines sensiblen Internatsschülers, der mit seiner erwachenden Sexualität und den moralischen Abgründen seiner Mitschüler konfrontiert wird. Als der Schüler Basini beim Diebstahl erwischt wird, beginnt eine Spirale von Erniedrigung, Gewalt und psychologischer Manipulation. Törleß, zunächst Zuschauer, entwickelt eine ambivalente Beziehung zu dem Opfer und erkundet dabei seine eigenen Gefühle und Grenzen. Der Roman thematisiert die Pubertät als Krise, in der Zärtlichkeit und Sadismus, Verletzlichkeit und Gruppenzwang aufeinanderprallen. Musil analysiert die psychologischen und moralischen Brüche einer sich im Umbruch befindlichen Gesellschaft und gilt als eines der frühesten Werke der literarischen Moderne.

Fakten
Genre Roman
Erscheinungsjahr 1906
Seiten 150
ISBN 9783499232909

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