Protagonistin Jule ist mit ihrer Frau Lisa verheiratet; als „Queer SickLit" positioniert, steht die queere Identität im Zentrum statt am Rand der Handlung.
Jule lebt mit ME/CFS (chronischem Fatigue-Syndrom) in einem Smart Home, das ihr den Alltag mit Hilfe eines Pflegeroboters erleichtern soll. Als ihre Frau Lisa das Haus verlässt, beginnt der Roboter, sich merkwürdig zu verhalten: Kleine Störungen und Fehlfunktionen häufen sich, aus einer eigentlich unauffälligen Testsituation entwickelt sich ein zunehmend beklemmendes, albtraumhaftes Szenario. Die als „Queer SickLit" beworbene Kurzgeschichte verbindet Near-Future-Horror mit Fragen von Pflege, Abhängigkeit und Behinderung und zeichnet dabei explizit ein lesbisches Ehepaar als Zentrum der Handlung, statt Queerness zum Nebenaspekt zu machen. Der Autor Ingo S. Anders veröffentlichte die 31-seitige Erzählung im September 2026 im Selbstverlag als E-Book.
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