Das Buch hat keine direkte LGBT-Relevanz. Es behandelt primär die Unterdrückung von Frauen durch gesellschaftliche Konventionen und patriarchale Strukturen des 19. Jahrhunderts.
Theodor Fontanes Roman "Effi Briest" erzählt die tragische Geschichte einer siebzehnjährigen Frau, die auf Drängen ihrer Mutter den einundzwanzig Jahre älteren Baron Geert von Innstetten heiratet. In der Ehe vernachlässigt und einsam, beginnt Effi eine heimliche Affäre mit dem charmanten Major Crampas. Als Innstetten Jahre später von der Untreue erfährt, tötet er seinen Rivalen im Duell und verstößt Effi aus der Gesellschaft. Sie verliert nicht nur ihren sozialen Status, sondern auch den Kontakt zu ihrer Tochter. Der Roman ist ein eindringliches Porträt der Auswirkungen rigider gesellschaftlicher Konventionen auf das Leben einer Frau und gilt als Meisterwerk der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts.
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