Das Buch porträtiert eine entstehende lesbische Beziehung zwischen zwei bengalischen Mädchen und thematisiert eindringlich Biphobie sowie die Invalidierung queerer Identitäten durch Freunde. Es bietet queere Repräsentation mit Fokus auf Bisexualität und lesbische Liebe in einem kulturellen Kontext.
„Hani and Ishu's Guide to Fake Dating“ von Adiba Jaigirdar ist eine herzerwärmende Young-Adult-Romanze über zwei bengalische Mädchen in Irland. Humaira „Hani“ Khan, die beliebte, freundliche Schülerin, outet sich gegenüber ihren Freundinnen als bisexuell, doch diese invalidieren ihre Identität und bezweifeln, dass sie bi sein kann, da sie nur Jungen datete. In Panik behauptet Hani, mit Ishita „Ishu“ Dey liiert zu sein – einer schroffen, ehrgeizigen Streberin, die ihre Mitschülerinnen verachten.
Ishu, die Headgirl-Wahl gewinnen will, stimmt dem Fake-Dating zu, wenn Hani ihr hilft, populärer zu werden. Gemeinsam erstellen sie einen „Guide to Fake Dating“, doch aus der vorgetäuschten Beziehung entwickeln sich echte Gefühle. Das Buch thematisiert Biphobie, toxische Freundschaften, kulturelle Erwartungen in bengalischen Familien und das Aufblühen einer lesbischen Romanze. Es feiert die Gegensätze der Protagonistinnen – sonnig vs. grummelig – und zeigt authentisch, wie Liebe Grenzen überschreitet. Mit Herz, Humor und Tiefe wird es zu einer wichtigen Stimme für queere Sichtbarkeit in der YA-Literatur.
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