Harrow the Ninth ist hochrelevant für LGBT-Leser*innen durch die lesbische Protagonistin Harrowhark und ihre leidenschaftliche, toxische Beziehung zu Gideon, ergänzt um diverse queere Figuren und non-binäre Elemente in einer nekromantischen Sci-Fi-Welt.
Harrow the Ninth, das zweite Buch der Locked Tomb-Reihe von Tamsyn Muir, versetzt die Leser*innen in eine nekromantische Galaxis, in der die 33-jährige Harrowhark Nonagesimus zur Heiligen der Dreizehnten als Erste Nekromantin des Imperators gekürt wird. Doch statt Triumph erwartet sie ein Albtraum: Sie muss mit dem Geist ihres verstorbenen Cavalier Gideon Nav ringen, während sie in einem chaotischen Haus voller Untoter und Intrigen gefangen ist. Die Handlung springt zwischen Realität und Halluzinationen, enthüllt dunkle Geheimnisse des Imperators und stellt Harrows Loyalität auf die Probe.
Der LGBT-Bezug ist zentral: Die Protagonistin Harrow ist lesbisch und in einer intensiven, toxischen Beziehung zu ihrer Cavalier Gideon verstrickt, deren queere Dynamik von Verlangen, Verlust und Wiedergeburt geprägt ist. Muir webt queere Identitäten nahtlos in die Figuren ein – von expliziten lesbischen Romanzen bis zu non-binären Elementen –, was das Buch zu einem Meilenstein der queerer Science-Fantasy macht. Es feiert komplexe LGBT-Charaktere in einem epischen, gore-verdichteten Kosmos und beleuchtet Themen wie Trauer, Macht und unkonventionelle Liebe.
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