Das Buch enthält keine primären LGBT-Themen als Handlungsschwerpunkt. Es behandelt jedoch universelle Themen von Identität, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung, die für LGBT-Leser relevant sein können.
Homegoing ist ein epischer Debütroman von Yaa Gyasi, der sich über drei Jahrhunderte und sieben Generationen erstreckt. Die Geschichte beginnt im Ghana des 18. Jahrhunderts mit zwei Halbschwestern, Effia und Esi, deren Wege sich von Anfang an trennen: Während Effia einen englischen Sklavenhändler heiratet und in Wohlstand lebt, wird Esi als Sklavin nach Amerika verkauft. Mit enormer erzählerischer Kraft folgt Gyasi den Schicksalen ihrer Nachkommen von der westafrikanischen Küste über die Baumwollplantagen Mississippis bis zu den Jazzclubs Harlems. Das Buch offenbart die tiefgreifenden Auswirkungen der Sklaverei auf Familien und Gesellschaften und zeigt gleichzeitig die Bedeutung, die eigene Familiengeschichte zu kennen und zu verstehen. Homegoing wurde als einer der besten Romane des Jahres 2016 gefeiert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.
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