Das Buch thematisiert eine missbräuchliche lesbische Beziehung und macht häusliche Gewalt in der LGBTIQ+-Community sichtbar, die oft tabuisiert wird. Es gewann den Lambda Literary Award für LGBTQ Nonfiction.
In 'In the Dream House' erzählt Carmen Maria Machado in einer innovativen Memoirenform von ihrer toxischen und missbräuchlichen Beziehung zu einer anderen Frau. Das 'Dream House' steht symbolisch für den Ort, an dem die Autorin in eine lesbische Romanze stolpert, die schnell in emotionale und psychische Gewalt umschlägt. Durch eine fragmentierte Struktur mit kurzen Kapiteln in unterschiedlichen Erzählstilen – von Folklore bis Popkultur-Referenzen wie Disney und Star Trek – seziert Machado nicht nur ihre persönliche Geschichte, sondern auch gesellschaftliche Narrative über queere Beziehungen.
Der **LGBT-Bezug** ist zentral: Das Buch beleuchtet häusliche Gewalt in lesbischen Partnerschaften, die oft unsichtbar bleiben, da Klischees von queeren Beziehungen als harmonisch dominieren. Machados mutige, experimentelle Erzählweise macht es zu einem Meilenstein der queerer Literatur, der Trauma verarbeitet und Diskurse über Missbrauch in der LGBTIQ+-Community anregt. Es wurde mit Preisen wie dem Lambda Literary Award ausgezeichnet und erscheint auf Deutsch als 'Das Archiv der Träume'.
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