Das Buch enthält Szenen sexueller Gewalt gegen einen minderjährigen Jungen, die für die Handlung zentral sind. Diese Darstellung von Missbrauch ist relevant für LGBT-Kontexte, da sie die Vulnerabilität von Kindern und die Konsequenzen von Gewalt thematisiert.
"Drachenläufer" von Khaled Hosseini erzählt die Geschichte zweier Jungen aus unterschiedlichen sozialen Schichten im Afghanistan der 1970er Jahre. Der wohlhabende Paschtune Amir und Hassan, Sohn des Hausdieners und Angehöriger der diskriminierten Hazara-Ethnie, verbindet eine innige Freundschaft. Als sie gemeinsam einen Drachenwettbewerb gewinnen, wird Hassan von dem älteren Assef vergewaltigt. Amir, der dies beobachtet aber nicht eingreift, beschuldigt Hassan daraufhin fälschlicherweise eines Diebstahls, woraufhin dieser das Haus verlassen muss. Jahrzehnte später kehrt der erwachsene Amir nach Afghanistan zurück, um seine Schuld zu tilgen und Hassans Sohn Suhrab aus den Händen der Taliban zu befreien. Der Roman behandelt Themen wie Verrat, Schande, Erlösung und die Überwindung von Klassengrenzen vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen in Afghanistan.
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