- Autoren
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Karin Dauenheimer · Teresa Tammer
- Genre
- Sachbuch
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Seiten
- 180
- ISBN
- 978-3-374-07995-7
Karin Dauenheimer wuchs im sächsischen Hainichen auf, studierte Theologie und arbeitete als Redakteurin bei der Zeitung „Die Union". In den 1980er-Jahren initiierte sie in Dresden den kirchlichen Arbeitskreis Homosexualität und begann, das lesbische Leben in der DDR wissenschaftlich zu dokumentieren - zu einer Zeit, in der Liebe zwischen Frauen in Ost-Berlin und der Provinz kaum öffentlich sichtbar war. Die Historikerin Teresa Tammer, die selbst zur ostdeutschen Schwulenbewegung promoviert hat, erzählt Dauenheimers Biografie nun als Geschichte zwischen Kirche, Staat und gelebter Utopie. Der Band ist Teil 22 der Reihe der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und verbindet Zeitzeugin-Erinnerung mit historischer Einordnung. Er schließt damit eine Lücke in der DDR-Aufarbeitung, die lesbisches Leben bislang selten in den Blick genommen hat.
Queerer Bezug: Erste umfassende biografische Aufarbeitung lesbischen Lebens in der DDR