„Less“ ist hochrelevant für die LGBT-Community, da es das Leben eines alternden schwulen Mannes beleuchtet, der mit Beziehungen, Identität und dem Erbe der AIDS-Krise ringt. Mit Humor und Empathie feiert es queere Resilienz und Selbstakzeptanz.
„Less“ (deutsch: „Mister Weniger“) von Andrew Sean Greer erzählt die humorvolle und berührende Geschichte des fast 50-jährigen Schriftstellers Arthur Less. Als er eine Einladung zur Hochzeit seines Ex-Partners Freddy erhält, flieht er vor der peinlichen Situation, indem er Einladungen zu literarischen Veranstaltungen rund um die Welt annimmt – von Mexiko über Italien, Deutschland, Marokko bis Indien und Japan. Auf dieser Odyssee, inspiriert von Homers „Odyssee“, konfrontiert Less seine Unsicherheiten: Er fühlt sich als mittelmäßiger Autor, alternder Liebhaber und „schlechter Schwuler“, dessen Generation von der AIDS-Epidemie gezeichnet ist.
Der **LGBT-Bezug** ist zentral: Less navigiert schwule Beziehungen, Identitätsfragen und das Älterwerden in der queeren Community. Mit selbstironischem Humor und Tiefe thematisiert Greer Liebe, Verlust und Selbstfindung. Das Buch, Pulitzer-Preisträger 2018, feiert die Resilienz schwuler Männer und wurde für seine Leichtigkeit und Empathie gefeiert, die queere Literatur bereichert.
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