- Autor
- Audre Lorde, geb. 1934
- Genre
- Essay
- Erscheinungsjahr
- 1984
- Seiten
- 144
"Lichtflut – Neue Texte" von Audre Lorde ist eine eindringliche Sammlung politischer Essays, Tagebuchaufzeichnungen und Reflexionen, die stark autobiografisch geprägt sind. Das Buch entstand während Lordes Aufenthalt in Berlin, wo sie sich naturheilkundlich gegen ihren Krebs behandeln ließ. Es thematisiert ihren Kampf mit der lebensbedrohlichen Krankheit, der Verzweiflung und dem Streben nach Leben, ohne je den Humor oder die analytische Schärfe zu verlieren. Lorde reflektiert über Sterblichkeit, medizinische Prognosen und die Kraft des Schreibens als Widerstand.
Als Schwarze lesbische Feministin beleuchtet sie intersektionale Unterdrückung: Rassismus, Sexismus und Homophobie in westlichen Gesellschaften. Ihre Texte fordern ein Sprechen gegen Schweigen, insbesondere zu Tabuthemen wie Krebs und queeren Identitäten. "Lichtflut" gilt als wegweisend für Befreiungsbewegungen, inspiriert Schwarze Communities und queere Feministinnen weltweit und unterstreicht Lordes Vermächtnis als Stimme der Marginalisierten.
Queerer Bezug: Als lesbische Schwarze Feministin thematisiert Audre Lorde in "Lichtflut – Neue Texte" ihre queere Identität im Kontext von Rassismus, Sexismus und Krankheit, was das Buch zu einem Meilenstein queerer Literatur macht.