Ein Roman der kanadischen Autorin Casey Plett über Wendy Reimer, eine trans Frau mennonitischer Herkunft in Winnipeg, die sich nach dem Tod ihrer Großmutter fragt, ob auch ihr Großvater heimlich trans gewesen sein könnte.
Plett erzählt vom Alltag ihrer Hauptfigur zwischen Freundschaften, Sexarbeit, Alkohol und der Suche nach Zugehörigkeit in einer trans Community, die einander Halt gibt, aber niemanden vor dem Leben verschont. Der Roman vermeidet jede Larmoyanz und zeichnet stattdessen ein warmes, unbeschöntes Bild trans weiblicher Freundschaft.
Little Fish wurde mit dem Amazon Canada First Novel Award ausgezeichnet und gilt als eines der prägenden Werke zeitgenössischer trans Literatur aus Kanada.
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