- Autor
- Paul Monette, geb. 1945
- Genre
- Lyrik
- Erscheinungsjahr
- 1988
- Seiten
- 65
"Love Alone: Eighteen Elegies for Rog" ist eine eindringliche Lyrikzyklus von Paul Monette, der die 18 Gedichte der Trauer über den Tod seines Lebenspartners Roger Horwitz an AIDS umfasst. Das Buch erzählt nicht eine klassische Handlung, sondern führt den Leser durch die tiefe emotionale Reise von Monette – von der ersten Verzweiflung über den Verlust bis hin zur Wut, der Angst und schließlich zur Anerkennung der unvergänglichen Kraft der Liebe. Jeder Text ist ein elegischer Ausdruck der Liebe, die trotz Schmerz und Trauer weiterlebt.
Der LGBT-Bezug des Buches ist zentral: Es thematisiert offen die Beziehung zweier Männer und die spezifische Tragödie der AIDS-Krise in der homosexuellen Community der 1980er Jahre. Monette verarbeitet hier nicht nur den persönlichen Verlust, sondern auch die gesellschaftliche Stigmatisierung und das kollektive Leid vieler Partner, die ihre Liebenden an AIDS verloren. Das Buch gilt als eines der wichtigsten literarischen Werke der LGBT-Historie und als kraftvoller Beleg für die Widerstandskraft der Liebe gegen Tod und Vorurteil.
Queerer Bezug: Das Buch ist ein zentrales Werk der LGBT-Literatur, das die persönliche und kollektive Tragödie der AIDS-Krise in der homosexuellen Community der 1980er Jahre offen thematisiert und die unvergängliche Kraft der Liebe zwischen zwei Männern betont.