Der Protagonist Cyrus ist queer; im Verlauf des Romans stellt sich zudem heraus, dass seine totgeglaubte Mutter im Iran eine Frau geliebt hat und diese Beziehung zentral für ihre Geschichte war.
Cyrus Shams ist Dichter, in Nüchternheit lebend und besessen von einer Frage, die ihn nicht loslässt: Was würde es bedeuten, dem eigenen Tod einen Sinn zu geben? Seine Mutter kam bei einem Flugzeugabschuss über dem Persischen Golf ums Leben, glaubt er – bis eine Reise nach New York, zu einer sterbenden Performance-Künstlerin, sein Bild von ihrem Leben und ihrer Liebe zu einer Frau im Iran vollständig verändert.
Zwischen Sucht, Exil und der queeren Geschichte seiner Mutter entfaltet der Roman eine Erzählung über Märtyrertum, die weit über religiöse oder politische Opferrollen hinausgeht – und landet am Ende bei einer sehr persönlichen, sehr menschlichen Antwort.
Mehr aus Roman
Die queere Identität der Protagonistin ist Teil ihres Ringens um einen Platz in einem privilegierten, ihr fremden Umfeld...
Ich-Erzähler und schwuler Escort in Toulouse während der Corona-Pandemie, dessen Alltag von Grindr-Dates und der Suche n...
Lesbischer Liebesroman um Kirsten, die Jahrzehnte nach einem gemeinsamen Italien-Sommer wieder mit ihren verdrängten Gef...
Protagonist Austin Hardy ist der erste offen schwule Profi bei einem Grand-Slam-Tennisturnier; der Roman handelt bewusst...