„Memorial“ thematisiert eine queere Beziehung zwischen zwei Männern unterschiedlicher Herkunft und beleuchtet die Herausforderungen und Intimitäten schwuler Partnerschaften. Es zeigt authentisch die Dynamik von Liebe, Sex und Trennung in der LGBT-Community.
„Memorial“ von Bryan Washington erzählt die Geschichte von Benson und Mike, zwei jungen Männern in einer Beziehung, die in Houston zusammenleben. Mike, ein japanisch-amerikanischer Koch in einem mexikanischen Restaurant, und Benson, ein schwarzer Erzieher in einer Kita, haben gute Jahre hinter sich, doch nun zweifeln sie an ihrer Liebe. Der Sex und Mikes köstliche Mahlzeiten halten sie zusammen, doch tiefere Gründe fehlen. Als Mike erfährt, dass sein entfremdeter Vater in Osaka stirbt, fliegt er nach Japan – just als seine schroffe japanische Mutter Mitsuko zu Besuch in Texas ankommt. Mike lässt sie bei Benson zurück, was zu einer absurden Wohngemeinschaft führt.
In Japan durchlebt Mike eine Transformation und entdeckt Wahrheiten über seine Familie. Zu Hause entwickelt sich zwischen Benson und Mitsuko eine unerwartete Bindung, die beide verändert. Das Buch beleuchtet queere Liebe in einer interrassischen Beziehung, Themen wie Familie, Identität und die Grenzen der Liebe. Mit Humor und Tiefe zeigt Washington vulnerables Menschsein, kulturelle Unterschiede und die Komplexität schwuler Partnerschaften, was es zu einem bedeutenden Beitrag zur LGBT-Literatur macht.
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