Das Buch thematisiert die Entdeckung und den inneren Konflikt mit der eigenen Homosexualität eines Jugendlichen, gesellschaftliche Vorurteile und den verzweifelten Versuch, die sexuelle Orientierung durch Gedächtnislöschung zu unterdrücken. Es sensibilisiert für queere Identitätsfragen und die Suche nach Selbstakzeptanz.
„More Happy Than Not“ von Adam Silvera ist ein bewegendes Jugendbuch, das die Themen Identität, Trauer und sexuelle Orientierung in einer dystopischen Nahzukunft erforscht. Der Protagonist Aaron, ein 16-jähriger Puertoricaner aus der Bronx, kämpft mit einer schwierigen Vergangenheit: Sein Vater hat Suizid begangen, Aaron selbst überlebte einen Selbstmordversuch. Nachdem er seine Homosexualität entdeckt und von seinem besten Freund Thomas zurückgewiesen wird, der Aarons Gefühle nicht erwidert, gerät er in eine tiefe Krise.
In seiner Verzweiflung wendet er sich an das Leteo-Institut, das eine revolutionäre Gehirnmanipulation anbietet, um schmerzhafte Erinnerungen – inklusive seiner sexuellen Orientierung – zu löschen. Aaron hofft, glücklicher zu werden, doch der Eingriff löst unvorhergesehene Konsequenzen aus und zwingt ihn, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob das Vergessen wirklich Heilung bringt. Das Buch beleuchtet den LGBT-Bezug intensiv, indem es Homosexualität, innere Konflikte, Ablehnung und gesellschaftliche Vorurteile thematisiert. Silvera zeigt einfühlsam, wie queere Jugendliche mit Diskriminierung und Selbstzweifeln ringen, und betont die Wichtigkeit von Akzeptanz und Diversität. Es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die Leser zum Nachdenken über Erinnerung, Liebe und Authentizität anregt.
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