- Autor
- Andrew Holleran, geb. 1944
- Genre
- Roman
- Erscheinungsjahr
- 1983
- Seiten
- 320
"Nights in Aruba" von Andrew Holleran ist ein hochgradig autobiografisch geprägter Roman, der die Geschichte von Paul erzählt, einem schwulen Mann, der zwischen zwei Welten pendelt. Als Kind auf der karibischen Insel Aruba verbringt er eine idyllische, aber ereignislose Zeit, bevor er als Soldat in Deutschland seine ersten homosexuellen Erfahrungen macht und die Vielfalt schwulen Lebens entdeckt. Später lebt er in New York inmitten der pulsierenden Gay-Szene, doch seine Besuche bei den alternden Eltern in Florida zwingen ihn zur Auseinandersetzung mit Familie, Alter und der Kompartmentalisierung seines Lebens.
Der **LGBT-Bezug** ist zentral: Das Buch beleuchtet die Selbstfindung eines schwulen Mannes, die Entdeckung der Sexualität und die Spannungen zwischen offener Homosexualität in der Großstadt und der Verschleierung vor der Familie. Holleran fängt mit trockenem Humor die Freuden und Melancholien des schwulen Lebens ein, einschließlich der New Yorker Nächte voller Begehren. Als Fortsetzung zu "Dancer from the Dance" gilt es als Klassiker der schwulen Literatur, der Themen wie Erwachsenwerden, familiäre Bindungen und die Komplexität verborgener Liebe eindringlich thematisiert.
Queerer Bezug: Der Roman thematisiert die schwule Selbstfindung, die Entdeckung der Homosexualität und das Leben in der New Yorker Gay-Szene der 1970er/80er Jahre. Er beleuchtet die Konflikte zwischen offener Sexualität und familiären Erwartungen sowie die Melancholie des Erwachsenwerdens als schwuler Mann.