Das Buch ist ein Meilenstein der lesbischen Literatur und zeigt eine zärtliche, gleichberechtigte Liebe zwischen zwei Frauen im puritanischen Amerika. Es thematisiert Coming-out, gesellschaftliche Tabus und den Mut zu einem gemeinsamen Leben als Paar.
Das Buch 'Patience und Sarah' von Isabel Miller spielt im frühen 19. Jahrhundert in einem puritanischen Städtchen in Neuengland. Die gebildete und wohlhabende Patience lebt bei der Familie ihres Bruders und widmet sich leidenschaftlich der Malerei, während die jüngere Sarah von ihrem Vater wie ein Junge erzogen wird und für die große Familie sorgt. Als die beiden Frauen sich 1816 in Connecticut begegnen, entzündet sich eine tiefe Liebe zwischen ihnen, die gegen alle gesellschaftlichen Normen verstößt.
Gegen den Widerstand ihrer Umgebung beschließen Patience und Sarah, alles hinter sich zu lassen und nach Westen aufzubrechen. Sie träumen davon, Land zu kaufen, ein Haus zu bauen und ein eigenes Leben als Paar zu führen. Der Roman erzählt einfühlsam von ihrer mutigen Flucht, den Herausforderungen auf dem Weg und ihrer unerschütterlichen Verbundenheit. Als lesbischer Liebesroman gilt das Werk als Klassiker der LGBT-Literatur, das Pionierarbeit leistet, indem es eine zärtliche, gleichberechtigte Beziehung zwischen Frauen darstellt und damit für Akzeptanz und Sichtbarkeit sorgt. Es feiert die Kraft der Liebe jenseits konventioneller Erwartungen und inspiriert bis heute Leserinnen und Leser.
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