- Autor
- Klaus Lederer
- Genre
- Essay, Sachbuch
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Seiten
- 64
- ISBN
- 978-3-89656-370-5
Klaus Lederer, von 2016 bis 2023 Berliner Kultursenator und langjähriger Landesvorsitzender der Linken, blickt in diesem Essay auf drei Jahrzehnte queerer Politik zurück – beginnend mit der eigenen Selbstverortung im Umbruchsjahr 1989. Er beschreibt, wie unterschiedlich Ost- und Westdeutschland mit Homosexualität umgingen, und zeichnet nach, wie sich Berlin nach der Wiedervereinigung zu einem Zentrum queerer Selbstorganisation entwickelte.
Wie queere Politik angesichts wachsender rechter Angriffe auf Geschlecht und Sexualität heute wirksam bleiben kann, steht im Zentrum des Bandes. Lederer plädiert für ein intersektionales Verständnis von Solidarität und für Engagement in Gewerkschaften, Parteien und Verwaltungen statt reiner Online-Debatte, übt zugleich aber auch Kritik an identitätspolitischen Tendenzen innerhalb der eigenen politischen Lager.
Queerer Bezug: Politischer Essay eines langjährigen queerpolitischen Sprechers zur Frage, was queere Politik nach Jahrzehnten von Fortschritten angesichts eines wachsenden rechten Backlashs noch leisten kann.