Autobiografischer Bericht einer nichtbinären Person über Aufwachsen und Genderidentität; Vorlage für eine Showtime-Adaption.
Jacob Tobia wächst in North Carolina auf und weiß früh, dass die Kategorien Junge und Mädchen für die eigene Identität nicht ausreichen. Mit viel Witz und ungeschöntem Blick erzählt „Sissy“ von Kindheit und Jugend zwischen strengen Geschlechtererwartungen des amerikanischen Südens und der eigenen, nichtbinären Selbstwahrnehmung – von Kirchenbank-Etikette über Highschool-Mobbing bis zu den ersten Schritten eines selbstbestimmten, genderqueeren Erwachsenenlebens. Tobia verzichtet dabei bewusst auf eine glatte, versöhnliche Erzählung und lässt Wut, Scham und Freude gleichermaßen Raum. Das 2019 bei G. P. Putnam's Sons erschienene Memoir wurde von der New York Times für seinen „unerbittlichen Witz“ gelobt und diente später als Vorlage für eine (letztlich nicht realisierte) Serienadaption bei Showtime.
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