Sorrowland thematisiert queere Liebe und Selbstakzeptanz in einer Welt voller Unterdrückung. Die non-binäre Autorin Rivers Solomon integriert LGBT-Perspektiven nahtlos in die Erzählung von Identität und Widerstand.
In 'Sorrowland' flieht die junge Vern schwanger aus dem strengen religiösen Kult 'Blessed Gardens of Cain', einem schwarzen Separatistenkommune, und sucht Schutz im Wald. Dort gebiert sie Zwillinge und versucht, sie fernab der Außenwelt großzuziehen. Doch Verfolger aus dem Kult jagen sie, und ihr Körper verändert sich auf unheimliche Weise: Er wird stärker, juckt und mutiert zu etwas Übermenschlichem. Diese Transformation zwingt Vern, ihre Vergangenheit und die dunkle Geschichte Amerikas zu konfrontieren – von Sklaverei über Genozid bis hin zu medizinischen Experimenten an Schwarzen Körpern.
Das Buch ist ein genreübergreifendes Gothic-Werk mit Sci-Fi-Elementen, das Rassismus, Kapitalismus und systemische Gewalt seziert. Der LGBT-Bezug zeigt sich in queeren Liebesgeschichten und der non-binären Identität der Autorin Rivers Solomon, die Selbstakzeptanz und Flucht vor Normen thematisiert. 'Sorrowland' gewann den Stonewall Book Award und gilt als Meilenstein für queere Schwarze Literatur, der Monster nicht als Individuen, sondern als ganze Nationen entlarvt.
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