Das Buch ist eine zentrale LGBT-Liebesgeschichte, die die Erfahrung homosexueller Männer in einem repressiven kommunistischen System thematisiert und die Unmöglichkeit ihrer Liebe unter politischer Unterdrückung darstellt.
"Swimming in the Dark" ist der Debütroman des polnischen Autors Tomasz Jedrowski und erzählt eine Liebesgeschichte im Polen der 1980er Jahre. Der Ich-Erzähler Ludwik berichtet rückblickend aus New York von seinem Sommer 1980, als er während eines Arbeitseinsatzes in einem Agrikulturcamp den älteren Janusz kennenlernt. Die beiden Studenten verbringen eine unbeschwerte Zeit an einem abgelegenen See, wo sie ihre Gefühle frei leben können – inspiriert durch James Baldwins verbotenes Buch "Giovannis Zimmer". Mit der Rückkehr in die Stadt wird ihre Liebe zur gefährlichen Geheimnis, denn im repressiven kommunistischen System macht ihre Homosexualität sie erpressbar. Während Ludwik nach Freiheit strebt und Polen verlassen wird, passt sich Janusz dem System an. Der Roman verbindet eine intime Liebesgeschichte mit politischen Repressionen und stellt Fragen nach Freiheit, Identität und den Kompromissen, die man eingehen muss.
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