Phill Branch erzählt in seinem Memoir vom Aufwachsen als schwarzer, queerer Junge im Newark der 1980er-Jahre – einer Kindheit, in der er sich beim Doppel-Seilspringen wohler fühlte als auf dem Football-Feld, und die damit schon früh gegen die Erwartungen seiner Umgebung lief. Titelgebend ist „Double Dutch", das Seilspringspiel, das für Branch zum Sinnbild einer Kindheit wurde, die sich den engen Männlichkeitsvorstellungen seines Umfelds entzog.
Der Weg des Buches führt von Newark bis nach Los Angeles und erzählt schonungslos von einer komplizierten, oft abwesenden Vaterfigur mit starren Vorstellungen von Männlichkeit. Branch, der als Regisseur mit einem regionalen Emmy ausgezeichnet wurde, verarbeitet in „The Double Dutch Fuss" nicht nur seine eigene Familiengeschichte, sondern auch, wie er trotz – und mit – dieser Prägung zu sich selbst fand.
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