Um eine Universität im US-Bundesstaat Iowa kreist ein loses Geflecht junger Erwachsener: der frustrierte Dichter Seamus, der Tänzer Ivan, der nebenbei mit Amateurpornos experimentiert, sowie Fatima und Noah, deren Wege sich immer wieder kreuzen. Über ein akademisches Jahr hinweg provozieren, verführen und verletzen sie sich gegenseitig, während Klassen- und Herkunftsunterschiede ihre Freundschaften und Affären durchziehen. Die meisten der Hauptfiguren sind junge queere Männer, deren Beziehungen zueinander so ungeschönt wie zärtlich beschrieben werden. Brandon Taylor, der bereits mit „Real Life" für den Booker Prize nominiert war, entwirft erneut ein schonungsloses Porträt einer Generation, die zwischen künstlerischem Anspruch und ökonomischer Realität nach Halt sucht.
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