Der zwölfjährige Artem lebt ein gewöhnliches Leben im ukrainischen Tschernihiw: Er hilft auf der Sonnenblumenfarm seines Großvaters, zeichnet in sein Skizzenbuch und schwimmt mit seinem kleinen Bruder Juri im Fluss. Insgeheim kämpft er mit Gefühlen für seinen besten Freund Viktor, die er sich selbst kaum eingesteht.
In einer Februarnacht reißen Explosionen die Familie aus dem Schlaf: der Beginn eines Krieges, der Artems Leben in zwei Hälften teilt. Die einmarschierenden russischen Truppen zerstören sein Zuhause und töten Mutter und Großvater – Artem und Juri müssen fortan allein zurechtkommen.
Sam Wachman erzählt in seinem Debütroman von junger queerer Liebe inmitten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und von einer Familie, die trotz allem überlebt. Das Buch wurde 2026 mit dem Dayton Literary Peace Prize für Belletristik ausgezeichnet.
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