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Undoing Gender

Undoing Gender
Buch · Sachbuch
2004 · 224 Seiten

Das Buch ist zentral für die LGBT-Community, da es Geschlechtsidentitäten als soziale Konstrukte dekonstruiert und queere, trans und intersexuelle Perspektiven in den Vordergrund rückt. Butler plädiert für die Auflösung starrer Normen, um vielfältige Lebensformen zu befreien.

Queer-TheorieGeschlechterforschungPerformativitätHeteronormativitätTransgenderFeminismusDekonstruktion

Undoing Gender ist ein einflussreiches Werk der Philosophin Judith Butler aus dem Jahr 2004, das die Konzepte von Geschlecht, Identität und Normen radikal dekonstruiert. Butler argumentiert, dass Geschlecht nicht als biologische Gegebenheit existiert, sondern durch performative Handlungen und gesellschaftliche Zwänge produziert wird. Sie untersucht, wie die heteronormative Matrix – eine starre Zweigeschlechtlichkeit – abweichende Identitäten unterdrückt und Lebenswege einschränkt.

Im Zentrum steht der LGBT-Bezug: Butler beleuchtet Transgender-Erfahrungen, Intersexualität und queere Subjektivitäten, um zu zeigen, wie Geschlechternormen das Menschsein definieren und gefährden. Das Buch fordert ein 'Undoing' dieser Normen, um freiere Formen des Lebens und Begehrens zu ermöglichen. Es knüpft an Butlers frühere Theorien an, wie in 'Gender Trouble', und hat die Queer-Theorie nachhaltig geprägt. Undoing Gender ist essenziell für das Verständnis, wie Geschlecht Macht ausübt und transformiert werden kann.

Fakten
Genre Sachbuch
Erscheinungsjahr 2004
Seiten 224
ISBN 9780415969222

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