Michael Cunningham, Pulitzer-Preisträger für „The Hours", blickt in seinem Memoir auf ein Leben zurück, das sich der Sprache verschrieben hat – und auf die Momente, in denen genau diese Sprache versagte. Er erzählt von seiner Kindheit als Wortsammler, von der ersten Liebe zu einem Jungen, den er mit fünfzehn Jahren nachts am Schwimmbecken erblickte, bis hin zu seiner Ehe mit dem Mann, den er später heiratete.
„Unsayable" ist weniger klassische Autobiografie als Meditation über das Schreiben selbst: darüber, was Literatur einfangen kann und was sich ihr beharrlich entzieht. Cunningham verwebt private Erinnerungen mit Reflexionen über sein schriftstellerisches Handwerk und positioniert queeres Begehren dabei nicht als Nebenthema, sondern als einen der Ausgangspunkte seines literarischen Blicks auf die Welt. Das Hörbuch liest der Autor selbst.
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