Erzaehlperson ohne benanntes Geschlecht, zentrales Werk zu Identitaet jenseits binaerer Kategorien
Jeanette Winterson erzählt in „Written on the Body“ von einer Affäre mit einer verheirateten Frau – ohne je preiszugeben, welches Geschlecht die erzählende Person selbst hat. Diese bewusste Leerstelle zwingt Lesende, ihre eigenen Annahmen über Geschlecht und Begehren zu hinterfragen, statt sich auf gewohnte Muster zu verlassen.
Der Roman gilt als eines der bekanntesten literarischen Experimente mit ungeschlechtlichem Erzählen und wird regelmäßig in Debatten über Identität jenseits binärer Kategorien herangezogen.
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