Das Buch beleuchtet die lesbische Subkultur New Yorks der 1950er Jahre und Lordes Entwicklung als schwarze Lesbe in einer von Rassismus und Homophobie geprägten Gesellschaft. Es feiert queere Beziehungen zu Frauen als Quelle von Stärke und Selbstermächtigung.
"Zami – So buchstabiere ich meinen Namen" ist eine autobiografisch geprägte Mythobiografie der afroamerikanischen Dichterin Audre Lorde. Darin schildert sie ihr Aufwachsen als Tochter karibischer Einwanderer im Harlem der 1940er und 1950er Jahre, geprägt von strenger Erziehung, rassistischer Diskriminierung und der Suche nach Identität. Lorde bricht mit 17 Jahren aus dem Elternhaus aus, taucht in die New Yorker Lesben-Subkultur ein und navigiert durch Beziehungen zu Frauen – von Freundinnen über Geliebte bis hin zu ihrer dominanten Mutter –, die sie prägen und stärken.
Der starke LGBT-Bezug liegt in der lebendigen Darstellung lesbischer Communities, in denen Lorde als schwarze Lesbe ihre Sexualität entdeckt und lebt, trotz Rassismus in weißen Kreisen und Homophobie in schwarzen. Anderssein als Schwarze, Lesbe und Feministin wird zur Quelle ihrer Kraft. Das Werk ist feministische Geschichtsschreibung, die überlappende Identitäten feiert und aufruft, Unterschiede konstruktiv zu nutzen. Poetisch und ehrlich erzählt, gilt es als Porträt der Künstlerin als junge Frau und Meilenstein der queeren Literatur.
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