- Nationalität
- Deutsch
- Geboren
- 30.09.1989
Anton von Lucke, geboren am 30. September 1989 in Hamburg, ist ein deutscher Schauspieler aus einer filmaffinen Familie. Seine Mutter Ulrike Pfeiffer ist Fotografin und Regisseurin, sein Vater Philipp von Lucke Kameramann. Von 2011 bis 2015 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Sein Kinodebüt gab er 2016 in der Titelrolle von François Ozons Drama Frantz, das in Venedig uraufgeführt wurde.
Bekannt wurde er durch die Rolle des Kriminalassistenten Stephan Jänicke in den ersten Staffeln der Serie Babylon Berlin (2017), für die er mehrere Preise erhielt. Weitere Rollen folgten in Serien wie Tatort, Polizeiruf 110 und Bad Banks. Im Kino überzeugte er in Ziemlich russische Freunde (2020) und Alma & Oskar (2022) als Walter Gropius. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle in Große Freiheit (2021), wo er als inhaftierter schwuler Mann eine tragende Nebenfigur verkörpert, in die sich die Hauptfigur verliebt – ein Film, der queere Themen in der NS-Zeit beleuchtet und in Cannes ausgezeichnet wurde. Von Lucke ist auch theaternah, etwa als Romeo in Göttingen.