- Nationalität
- Amerikanisch
- Geboren
- 06.11.1949
Brad Davis, geboren als Robert Creel Davis am 6. November 1949 in Tallahassee, Florida, war ein US-amerikanischer Schauspieler, der in den 1970er und 1980er Jahren durch intensive Rollen überzeugte. Sein Durchbruch gelang 1978 mit der Hauptrolle des Billy Hayes im Gefängnisdrama Midnight Express, für die er einen Golden Globe als Bester Nachwuchsdarsteller erhielt und eine BAFTA-Nominierung bekam. Frühere TV-Auftritte in Serien wie Die Straßen von San Francisco und der Soap How to Survive a Marriage legten den Grundstein für seine Karriere.
Davis brillierte auch auf der Bühne, etwa als Ned Weeks in Larry Kramers Aids-Drama The Normal Heart (1985), das die Anfänge der Epidemie thematisierte. Ein weiterer markanter LGBT-Bezug findet sich in Rainer Werner Fassbinders Querelle (1982), wo er den titelgebenden Matrosen spielte, der in homoerotische Abenteuer verwickelt ist. Davis war einer der ersten Hollywood-Stars, die ihren HIV-Status öffentlich machten, was zur Entstigmatisierung beitrug. Er starb 1991 im Alter von 41 Jahren an AIDS-Komplikationen.