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Craig Gilmore

Craig Gilmore, geboren 1968, ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rollen in den wegweisenden Filmen des New Queer Cinema bekannt wurde. In Gregg Araki’s Kultstreifen The Living End (1992) verkörperte er eine der Hauptfiguren in einer wilden, queeren Roadmovie-Geschichte über zwei HIV-positive Gay-Men auf der Flucht. Ebenso iconisch ist seine Mitwirkung in Totally Fucked Up (1993), einem weiteren Araki-Film, der die Szene junger queeren Los Angeles mit roher Authentizität porträtiert.

Aufgewachsen im Norden Kaliforniens, begann Gilmore mit 18 Jahren seine Karriere im Musicaltheater. Er absolvierte eine Ausbildung am American Conservatory Theater in San Francisco und studierte später an der Manhattan School of Music in New York. Seit 2001 ist er als Sänger und Schauspieler bei der Gilbert & Sullivan-Repertorytruppe Opera a la Carte tätig, wo er als Lead-Tenor gefeiert wird. Weitere Filmrollen hatte er in Produktionen wie Term Life – Mörderischer Wettlauf, Puls und The Famous Joe Project. Gilmores Arbeit verbindet queere Filmkunst mit klassischer Operette und unterstreicht seine Vielseitigkeit.

Fakten
Nationalität USA
Geboren 02.05.1968

Filmografie

The Living End
Film
The Living End
1992 · 92 Min
DramaKomödieRoadmovie

The Living End ist ein zentraler Film des New Queer Cinema und thematisiert die brutale Realität der AIDS-Krise unter sc...