The Living End

Typ
Film
Genre
Drama, Komödie, Roadmovie
Jahr
1992
Laufzeit
92 Minuten
The Living End

Der Film The Living End aus dem Jahr 1992, geschrieben und inszeniert von Gregg Araki, ist ein provokatives Road-Movie-Drama, das als Meilenstein des New Queer Cinema gilt. Es erzählt die Geschichte von Jon, einem introvertierten Filmkritiker, der mit HIV diagnostiziert wird, und Luke, einem rücksichtslosen Drift und Stricher, der ebenfalls HIV-positiv ist. Nachdem Luke einen Polizisten tötet, fliehen die beiden als Liebhaber auf einer anarchischen Reise quer durch Amerika, finanziert mit gestohlenen Kreditkarten, geprägt von Gewalt, Sex und nihilistischer Verzweiflung.

Der starke LGBT-Bezug liegt in der ungeschönten Darstellung schwuler Männer in der AIDS-Krise der 90er Jahre, die von gesellschaftlicher Ausgrenzung und politischer Ignoranz geprägt war. Araki verbindet dunkle Komödie mit politischem Statement, kritisiert die Lethargie der US-Regierung gegenüber der Epidemie und feiert die rebellische Liebe zweier Außenseiter. Als 'gay Thelma & Louise' gefeiert, wurde der Film beim Sundance Festival nominiert und bleibt ein radikales Plädoyer für queere Sichtbarkeit und Widerstand.

Queerer Bezug: The Living End ist ein zentraler Film des New Queer Cinema und thematisiert die brutale Realität der AIDS-Krise unter schwulen Männern, ihre gesellschaftliche Ausgrenzung und eine verzweifelte, rebellische Liebe.

Besetzung