- Nationalität
- Österreichisch
- Geboren
- 31.10.1966
Georg Friedrich, geboren am 31. Oktober 1966 in Wien, ist ein österreichischer Schauspieler, der seit den 1980er Jahren das deutschsprachige Kino prägt. Nach seiner Ausbildung an der Wiener Schauspielschule Krauss von 1983 bis 1986 debütierte er 1986 in Niki Lists "Müllers Büro" und etablierte sich rasch mit Rollen in über 100 Filmen und Serien. Bekannt für seine intensiven Darstellungen gebrochener Charaktere wie Kleinkriminelle, Schläger oder Außenseiter, arbeitete er mit Regisseuren wie Michael Haneke ("Die Klavierspielerin"), Ulrich Seidl ("Hundstage") und Thomas Arslan zusammen. Auszeichnungen umfassen den Shooting Star der Berlinale 2004 und den Silbernen Bären 2017 für "Helle Nächte".
Ein markanter LGBT-Bezug findet sich in Sebastian Meises "Große Freiheit" (2021), wo Friedrich den Häftling Viktor verkörpert, der eine tiefe, homosexuelle Beziehung zu Hans (Franz Rogowski) entwickelt. Der Film feierte Premiere in Cannes und erhielt einen Jurypreis. Friedrichs Vielseitigkeit reicht von Tragikomödien wie "Mein bester Feind" bis zu Thrillern wie "Stereo", was ihn zu einem gefeierten Charakterdarsteller macht.