Jack Hawkins

Nationalität
Britischer
Geboren
14.09.1910

Jack Hawkins, geboren am 14. September 1910 in London als John Edward Hawkins, war ein britischer Schauspieler, der sich durch markante Rollen in internationalen Filmklassikern einen Namen machte. Bereits mit 12 Jahren debütierte er auf der Bühne in einem Weihnachtsspiel, mit 18 stand er am Broadway in 'Journeys End'. Sein Filmdebüt gab er 1930, doch der Durchbruch kam nach dem Zweiten Weltkrieg, an dem er als Soldat der Royal Welch Fusiliers teilnahm.

Bekannt wurde Hawkins vor allem durch starke Nebenrollen: Als Major Warden in David Leans 'Die Brücke am Kwai' (1957), Quintus Arrius in 'Ben Hur' (1959), General Allenby in 'Lawrence von Arabien' (1962) oder Otto Witt in 'Zulu' (1963). Er verkörperte oft Offiziere, Adlige und Autoritätspersonen in Epen wie 'Land der Pharaonen' (1955). In Deutschland erlangte er Popularität als Ben Manfred in der Serie 'Die vier Gerechten' (1959–1960). Trotz einer Kehlkopfoperation 1966 aufgrund von Speiseröhrenkrebs drehte er weiter, wobei seine Stimme synchronisiert wurde. Hawkins starb 1973 in London. Ein direkter Bezug zu LGBT-Themen ist in seiner Karriere nicht dokumentiert.

Filmografie

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