Ben-Hur

Typ
Film
Genre
Historienfilm, Drama, Abenteuer
Jahr
1959
Laufzeit
212 Minuten
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Ben-Hur

Der monumentale Historienfilm 'Ben-Hur' von 1959 unter der Regie von William Wyler erzählt die epische Geschichte des jüdischen Prinzen Judah Ben-Hur (Charlton Heston), der im Jerusalem des 1. Jahrhunderts n. Chr. lebt. Als sein ehemaliger Jugendfreund Messala (Stephen Boyd) als römischer Tribun zurückkehrt, fordert er von Ben-Hur Unterstützung bei der Unterdrückung jüdischer Rebellen. Ein Unfall während einer Parade führt zu Ben-Hurs ungerechter Verurteilung: Er wird als Galeerensträfling verschifft, während seine Mutter und Schwester ins Gefängnis geworfen werden. Nach Jahren der harten Sklaverei kehrt Ben-Hur als freier Mann zurück, um Rache zu üben – ein Höhepunkt ist das atemberaubende Wagenrennen gegen Messala. Parallel verwebt sich die Handlung mit dem Leben Jesu Christi, dessen Kreuzigung Ben-Hur zur Vergebung und Erlösung führt.

Obwohl der Film primär ein christlich geprägtes Epos über Rache, Freundschaft und Glauben ist, wird die intensive Beziehung zwischen Ben-Hur und Messala in queeren Lesarten als homoerotisch interpretiert. Ihre Jugendfreundschaft, der Verrat und die körperliche Nähe im Wagenrennen wecken Spekulationen über unterdrückte schwule Gefühle, was den Film zu einem Klassiker queerer Filmkritik macht. Mit elf Oscars prägte 'Ben-Hur' das Kino nachhaltig und bleibt ein Meilenstein des Monumentalfilms.

Queerer Bezug: Die tiefe, ambivalente Beziehung zwischen Judah Ben-Hur und Messala wird in queerer Filmkritik oft als homoerotisch gedeutet, mit homoerotischen Untertönen in ihrer Jugendfreundschaft und Rivalität. Dies macht den Film zu einem Gegenstand schwuler Subtext-Analysen.

Besetzung